Meine Biografie
Biografie Wolfgang Sacher

Einzelzeitfahren Olympiastraße

Das Wetter war heute nicht begeisternd. Den ganzen Tag regnete es und war 8 Grad „kalt“. Nachdem ich diese Saison etwas anders trainierte war ich gespannt, wie das erste Zeitfahren der Saison 2006 laufen würde. Es galt die berühmten 11,2 Kilometer der Olympiastraße bis zur MIS vor Percha zurückzulegen. Die Hauptschwierigkeit bestand aber diesesmal nicht wie sonst im Wind, sondern an der gesamten Wettersituation. Temperaturen von 8 Grad Celsius und strömender Regen ertwarteten die folglich wenigen Teilnehmer.

Als Favorit war der letztjährige Sieger Wolfgang Schober am Start. Da ich das erste mal mit meinem – noch nicht ganz fertig umgebauten – Zeitfahrer von Wilier und mit meiner Test-Prothese fuhr, rechnete ich mir auch keinen Chancen auf den Sieg aus.  Aufgrund des Wetter habe ich auf das übliche Warmfahren verzichtet und bin direkt zum Start.  Die Geschwindigkeit und die Trittfrequenz stimmten. Ich hatte ein gutes Gefühl. Durch die Prothese lag ich besser auf dem Rad. Die sonst üblichen Einbrüche am Parklatz (Polizei) und die Anhöhe nach Wangen blieben aus. Nach genau 16:56 Minuten hatte ich das Ziel erreicht. Wolfgang Schober fuhr gut eine Minute schneller. Der Zeitvergleich zum letzten Jahr zeigte, dass Gefühle auch täuschen können!

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