Meine Biografie
Biografie Wolfgang Sacher

Europacup Slowakei

Dem dritten Doppel in der Europacup-Wertung sah ich ziemlich angespannt und konzentriert entgegen. Immer mit dem Gedanken meinen direkten Kontrahenten Manfred Gattringer, der nur zwei Punkte in der Gesamtwertung hinter mit lag, in Schach zu halten.

Zunächst war aber erst einmal die Fahrt nach Terchova mit über 1.000 km zu bewältigen. Im selbst organisierten Teamfahrzeug von „Elektro Schluder“ ging es dann um 11.30 Uhr von Landshut los. Für den Radtransport diente ein Viehanhänger der Extra-Klassse! Der Tag im Bus war dann doch etwas lang und die Suche nach unserer Unterkunft im Dunkeln etwas mühsam. Aber gegen 23 Uhr haben wir es dann endlich geschafft.

Vor uns lagen zwei Tagen strömender Regen. Am Samstag ging es mit dem Einzelzeitfahren los. Die ursprüngliche Strecke von 14 Kilometer wurde wegen Straßenbauarbeiten auf 11 Kilometer verkürzt. Die erste Strecke bei der es nur Bergauf oder Bergab ging.

Es regnete in Strömen und war dazu noch sehr kalt. Nach dem Start war aber alles schnell vergessen. Ich war nur noch mit dem Gedanken unterwegs nicht zu stürzen. Bei nasser Strecke waren drei Kehren und zwei 90 Grad Kurven zu bewältigen! Zum Schluss konnte ich mit der hervorragenden Bestzeit von 17:41,71 Min. einen weiteren Sieg verzeichnen.

Das Straßenrennen ging über eine Teilstrecke des Zeitfahren. Dabei mussten 39 km gefahren werden. Das schlechte Wetter blieb uns weiterhin treu! Eigentlich wollte ich mit Manfred Gattringer die zwei Slowaken Nosion und Marzek in Schach halten. Doch meistens kommt es anders als man denkt. Manfred bekam in der 2. Runde Krämpfe und konnte das Tempo bei den Anstiegen nicht mehr mitgehen. Ab der 3. Runde setzte ich mich wieder einmal mit dem Slowaken, Roland Nosian, ab.

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