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Biografie Wolfgang Sacher

Europacup Piacenza/Italien

Der Europacup in Italien sollte für mich ein wichtiger Formtest für die Weltmeisterschaften im September werden. Am Samstag fand ein 72 Kilometer langes Straßenrennen statt und am Sonntag ein 22 Kilometer langes Zeitfahren. Es waren schwierige Bedingungen, da das Straßenrennen zum einen auf einem Stadtkurs ähnlich wie ein Kriterium ausgetragen wurde und zum anderen es sehr heiß war. 36 Grad war auf einem Thermometer im Schatten abzulesen.

Ich woltle mich im Straßenrennen aus Angst vor einem Sturz eigentlich zurückhalten, doch dann gab ich doch Vollgas. Im letzten Renndrittel attackierte ich was ich konnte. 20 Kilometer vor Schluss setzte ich mich zusammen mit acht Fahrern ab. Wir fuhren schnell einen großen Vorsprung heraus und es war klar, dass der Sieger aus unserer Gruppe kommen würde. Vier Italiener waren dabei. An ihnen orientierte ich mich, da ich wusste, dass sie bei ihrem Heimrennen gewinnen wollen. Obwohl Sprinten keine Stärke von mir ist wurde ich am Ende Dritter. Zehn meter mehr und ich hätte gewonnen!

Das Zeitfahren war eine richtig anstrengende Angelegenheit. Ich war am Morgen noch fix und fertig von der Belastung am Vortag und es war klar, dass ich nicht zu 100prozentig fit bin. Dennoch fuhr ich ein gutes Rennen. Eibeck nahm mir etwas mehr als 20 Sekunden ab. Aber besser er schlägt mich jetzt als bei der WM, oder? In der Gesamtwertung des Wochenendes hatte ich dann die Nase vorne, da ich am Vortag dank meines Ausreißversuches genug Vorsprung auf den Österreicher herausgefahren habe.

Jetzt beginnt für mich die finale Vorbereitungsphase auf die WM im September. Es wird ein heißer Sommer!

Bildergalerie Europacup Piacenza/Italien


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