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Pressemitteilung: Wolfgang Sacher muss auf WM-Start verzichten

headerDie Straßen-Weltmeisterschaften sollten eigentlich Wolfgang Sachers großer Saison-Höhepunkt werden. Seine gesamte Jahresplanung hatte der Paralympics-Sieger von Peking auf die Titelkämpfe im italienischen Bogogno ausgerichtet. Bei seinem letzten Test-Wettkampf vor der WM präsentierte er sich dementsprechend in Top-Form: Bei der Zollernalb-Rundfahrt erreichte der 42-Jährige den zweiten Gesamtplatz.

Ein Sturz auf der Zielgeraden des dreitägigen Etappenrennens erwies sich im Nachhinein allerdings als so schwer, dass Sacher nun auf seine Teilnahme an der WM verzichten muss. Vor allem sein rechter Arm ist noch nicht wieder voll belastbar. Die Gefahr eines erneuten Unfalls im Wettkampf und damit eventuell verbundenen Folgeschäden ist zu groß. Dabei hatten Sacher und seine Förderer alles in ihrer Kraft stehende versucht, um ihn rechtzeitig wieder fit zu bekommen. Vor allem die Fachklinik Bad Heilbrunn sowie das Team um Dr. Max Meichsner von der Sportmedizin Oberland bemühten sich mit professioneller Betreuung um das Wohl des Penzbergers.

Für Sacher ist die Absage besonders bitter – hätte er doch vor allem im Zeitfahren zu den Top-Favoriten auf das begehrte Regenbogentrikot gezählt. Es wäre sein erster WM-Titel in dieser Disziplin gewesen. Jetzt wird Sacher seine Verletzungen auskurieren und seinem Körper die notwendige Ruhe gönnen. Anschließend konzentriert er sich auf die Bahn-WM Anfang November in Manchester/Großbritannien.

Wolfgang Sacher:
„Leider muss ich meinen Start bei der diesjährigen WM absagen. In Absprache mit meinem Trainer und den Ärzten habe ich entschieden, dass es besser so ist. Zu schwerwiegend sind die Folgen meines Sturzes bei der Zollernalb-Rundfahrt. Jetzt geht es für mich in allererster Linie darum, wieder gesund zu werden. Meine Konzentration gilt voll und ganz der Bahn-WM Anfang November in Manchester. Dort möchte ich um eine Medaille kämpfen.“

Robert Lechner, Trainer von Wolfgang Sacher:
„Die Umstände um seine Sturzverletzungen lassen eine erfolgreiche WM Teilnahme von Wolfgang Sacher leider nicht zu. Das Risiko einer verschleppten Genesung und weiterer Rückschläge ist zu groß. Das ist natürlich eine große Enttäuschung! Einer monatelangen Vorbereitungsphase mit besten Trainings- und Wettkampfleistungen, geht nun der verdiente Lohn verloren. Sobald er wieder vollständig genesen ist, werden wir sein Training auf die Bahn-WM in Manchester ausrichten. Dort hat Wolfgang diese Saison noch einmal die Chance mit hervorragenden Leistungen zu glänzen.“

Mehr Informationen zu Wolfgang Sacher sowie den Handicap-Weltmeisterschaften erhalten Sie unter www.wolfgangsacher.de und www.bogogno2009.com

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