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IOC kürt München zur Candidate City

München feiert Candidate City Status und hervorragende Bewertung durch das IOC

München, 22. Juni 2010 – Über 1000 Münchner feierten heute auf dem Marienplatz gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Ude, prominenten Botschaftern wie dem dreifachen Olympiasieger Georg Hackl und München 2018 Kuratoriumsmitgliedern, wie Dr. Charlotte Knobloch und Dr. Theo Waigel, die Ernennung Münchens zur Kandidatenstadt.

Willy Bogner, Chef der Münchner Bewerbung, und Katarina Witt, Kuratoriumsvorsitzende von München 2018, waren bei der Verkündung im IOC-Hauptquartier in Lausanne anwesend. Bogner, der per Direktschalte zu den Fans auf dem Münchner Marienplatz sprach, zeigte sich stolz auf die abgegebene Bewerbung:

„Wir haben ein überzeugendes Konzept erdacht. Das IOC hat die Stärken unserer Bewerbung gewürdigt: unser hervorragendes Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept, unsere herausragende Infrastruktur und unsere Leidenschaft für den Wintersport.“

Der Chef der Münchner Olympia-Bewerbung weiter: „Wir sind überglücklich, das wir den nächsten Schritt in Richtung 2018 gemacht haben. Wir haben uns auf eine Reise der Freundschaft begeben und wollen im nächsten Jahr Begeisterung für München 2018 entzünden. Wir sind bereit und freuen uns auf die nächten Bewerbungsstationen.“

Gemeinsam mit der bayerischen Landeshauptstadt wurden auch die Mitbewerber Annecy und Pyeongchang zu Kandidatenstädten ernannt. Die Bewertung der Münchner Bewerbung durch das IOC fiel äußerst positiv aus. In sieben von elf Kategorien gab es für München beste Noten. Besonders in den Bereichen Umwelt, Sportstätten und Erfahrung mit sportlichen Großereignissen konnte München hervorragende Werte erzielen. Insgesamt sieht das IOC München und Pyeongchang gleichauf.

DOSB-Präsident und IOC-Vizepräsident Thomas Bach freut sich ebenfalls, dass München den Sprung zur Kandidaten-Stadt geschafft hat, erinnerte aber auch an die Aufgaben, die vor den Bewerbern liegen: „Das ist ein Meilenstein und eine Bestätigung für das sportliche Konzept mit dem Eis-Park in München und dem Schneepark in Garmisch-Partenkirchen. Jetzt beginnt die zweite Etappe in einem harten Wettbewerb, in dem es im Vergleich zu den sonstigen Olympischen Wettbewerben kein Silber und Bronze gibt, sondern nur Gold. Deswegen muss die Bewerbungsgesellschaft nun mit den politischen Repräsentanten hart arbeiten, um sowohl die Bevölkerung wie auch die IOC-Mitglieder weiter von den Vorteilen Olympischer und Paralympischer Spiele 2018 in München zu überzeugen. Dabei kann Deutschland auch auf seinen Ruf als herausragende Wintersport-Nation bauen, die nicht nur eine Vielzahl von Top-Sportlern hervorbringt, sondern auch immer wieder im Sinne der Athleten erfolgreiche Top-Veranstaltungen ausrichtet wie 2011 die Alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und die Bob- und Skeleton-WM am Königssee.“

Das IOC erkennt in seiner Evaluierung die Umweltfreundlichkeit der Münchner Bewerbung aufgrund bereits bestehender Sportstätten und vorhandener Infrastruktur an. „Die wenigen benötigten Eingriffe, zusammen mit der Tatsache, dass alle Sportstätten schon heute durch direkte Zugverbindungen zu erreichen sind, würden dazu beitragen, einen negativen Einfluss der Spiele auf die Umwelt zu minimieren“, heißt es in dem Dokument.

Umfragen des IOC bestätigen außerdem die hohe Unterstützung, welche die Bewerbung in der Bevölkerung genießt. 70 Prozent der Befragten im Großraum München sprachen sich für Olympische und Paralympische Winterspiele in München aus.

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