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Deutsche Sporthilfe: ab 2011 „Sporthilfe Elite +“

Frankfurt am Main, 23.04.2009 – Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat in Vorstand, Gutachterausschuss und Aufsichtsrat zur gezielten Vorbereitung der deutschen Top-Athleten auf die Olympischen Sommerspiele von London 2012 die Einführung des Förderprogramms „Sporthilfe Elite+“ verabschiedet. Das neue Konzept wird zum 1. Januar 2011 eingeführt und bietet den darin integrierten Elite-Athleten für 18 Monate eine zusätzliche Monatszahlung von 1.500 Euro an.

„Damit soll ein Athlet in die Lage versetzt werden, sich ohne materielle Zwänge ganz auf den Sport zu konzentrieren“, sagte Dr. Michael Ilgner, Vorsitzender der Geschäftsführung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Die Spiele in Peking haben erneut gezeigt, die Spitzenleistungen sind weiter angestiegen. Die Qualität des Trainings wird immer besser, auch die Umfänge steigen. Die Konzentration auf einzelne Sportarten nimmt zu. Immer mehr Länder gewinnen Medaillen. Darauf müssen wir reagieren.“

Das Konzept wurde unter der Federführung des langjährigen Geschäftsführers und heutigen Beauftragten des Vorstands, Gerd Klein, erarbeitet: „Wir werden ab 2011 allen Elite-Athleten mit Medaillenchancen für London, die nicht bei Bundeswehr, bei Bundespolizei oder beim Zoll oder in sonstiger gesicherter Anstellung sind, ein von der Sporthilfe privat finanziertes Modell anbieten, sich für 18 Monate komplett auf die Vorbereitung der Olympischen Spiele konzentrieren zu können. Der Arbeitstitel dieses Programms lautet „Sporthilfe Elite+“, es richtet sich ausschließlich an Elite-Athleten, die zumindest für eine gewisse Zeit die „Duale Karriere“ unterbrechen und dem Sport die Vorfahrt lassen können. Diese Zeit werden wir mit monatlich zusätzlich 1.500 Euro materiell absichern.“ Diese Zahlungen sollen künftig jeweils 18 Monate vor Olympischen Spielen Spitzensportlern zugute kommen, die ohne berufliches Einkommen sind oder ihr Studium unterbrechen müssen.

Der Gutachterausschuss der Deutschen Sporthilfe wird sich bereits in seiner Mai-Sitzung mit der Umsetzung dieses neuen Konzeptes befassen und auch die vertragliche Gestaltung der damit verbundenen Verpflichtungserklärungen vorbereiten. Die Sporthilfe rechnet mit etwa 20 bis 30 für das Programm geeigneten und interessierten Elite-Athleten sowie mit Mehrkosten von insgesamt ca. 700.000 Euro für den Haushalt 2011/2012, die aus Fundraising-Aktivitäten gedeckt werden sollen. Die sonstigen Fördermaßnahmen der Sporthilfe bleiben unberührt. Das Programm „Sporthilfe Elite+“, das als zusätzliche Förderung zu verstehen ist, soll – Erfolg und Nachfrage vorausgesetzt – auch in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi, 2016 und 2018 durchgeführt werden.

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