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Biografie Wolfgang Sacher

Paralympic World Cup Manchester – Tag 3

Heute morgen hatte ich deutlich bessere Beine als gestern. Die Nacht war in Ordnung und dank unserem fleißigen Busfahrer Jim (the best Jim in the world) hatte ich auch meinen Rollentrainer wiederbekommen. Das Kilometer-Zeitfahren und der Endlauf der 4.000-Meter-Verfolgung konnten also kommen.

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Als erstes standen die 1.000 Meter auf dem Programm: Als Einarmiger habe ich hier Nachteile in meiner Klasse, da ich nicht am Lenker ziehen kann und im Sitzen beschleunigen muss. Ich fuhr so schnell ich konnte und schonte mich nicht für den Endlauf der 4.000 Meter. Am Ende hatte ich mit 1:10,1 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt. Leider reichte es nicht zu einer Medaille – ich wurde Vierter.

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Bei der anschließenden Einerverfolgung hatte ich dann ziemlich schwere Beine. Ich fuhr mich allerdings extra auf meinem Rollentrainer noch locker. Als Zielzeit hatte ich mir 4:50 Minuten vorgenommen. Und mein Pan ging voll auf: Nach exakt 4:50,1 Minuten überquerte ich den Schlusstrich – sieben Sekunden vor meinem Konkurrenten Fabio Triboli. Somit gewann ich nach Silber im letzten Jahr Bronze.

Wenn ich vor der Qualifikation am Vortag nicht meine Rolle vergessen hätte, wäre ich vielleicht sogar Zweiter geworden. Der Zweitplatzierte Soelito Gohr war nämlich langsamer als ich …

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