Meine Biografie

Biografie Wolfgang Sacher

Saison 2009

In dieser Kategorie berichte ich über meine Erlebnisse im Laufe der Saison 2009.

7. Etappe – Emotionaler Abschluss der TOUR Transalp 2022

Heute war der Tag gekommen: die TOUR Transalp 2022 fand mit der siebten Etappe ihren Abschluss. Für uns und die anderen Sportlerinnen und Sportler genausowie für die Organisatoren war das ein besonderer Tag.  Heute standen von Roncone nach Arco am Gardasee noch einmal 70 Kilometer und 1.500 Höhenmeter auf dem Programm.

Es schwang eine Mischung aus Erleichterung, Freude, Stolz, aber auch ein wenig Melancholie in der Luft. Der siebte Tag der diesjährigen TOUR Transalp war angebrochen; heißt: eine Woche Alpenüberquerung mit dem Rennrad und damit ging unsere Projekt 2-2-3 (2 Sportler, 2 Arme, 3 Beine) zu Ende!

 

Von Roncone führte die Strecke zunächst über einen Sattel hinab nach Tione am Ufer der Sarca. Bevor es nun in Richtung Gardasee ging, wurde noch ein kleiner Schlenker im Schatten des mächtigen Brenta-Massivs gefahren. Hier pedalierten wird den Passo Daone hinauf, der trotz seiner Kürze ein attraktiver Pass mit Steigungen zwischen 10 und 16 Prozent ist.  

Erich biss noch einmal die Zähne zusammen und drückte was geht, um hier hinauf zu klettern!

In einer schwungvollen Abfahrt ging es hinab ans Ufer der Sarca. Weiterlesen

Gott sei Dank – 5. Etappe Tour Transalp

Aprica – Castione della Presolana (5. Etappe, 95,8 km und 2.717 hm)

Der Start erfolgte in Aprica und es ging auf der Pass-Straße in Richtung Valtellina und Tirano. Es geht aber nur ein Stück in die andere Richtung bergab, denn bald zweigt von der Hauptstraße eine kleine Straße ab, die über 8 Kilometer und 600 Höhenmeter hinauf klettert zum unscheinbaren Passo di S. Cristina.

Dann ging es auf eine Abfahrt die bereits am Tag davor auf den letzten Kilometern nach Aprica Teil der Strecke war. Aber es ging nicht mehr zurück nach Aprica. In Richtung Süden führt die Hauptstraße jetzt im Val Camonica bis Malonno.

In einem Flachstück nach einer schnellen Passabfahrt riss bei Wolfgang das Seil der Vorderradbremse. Mit der Folge dasss er die Nachfolgende steile Abfahrt nach Edolo nicht mehr hinunterfahren konnte. Zu Fuss klappte es mit den Radschuhen auch nicht. Nach Absprache fuhr Erich weiter zum Passo Vivione. Weiterlesen

Frohe Ostern!

„Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich.“ (Wilhelm Busch)

Bunte Ostereier: Das bedeuten die Farben
Das Ei gilt bereits seit frühchristlicher Zeit als Zeichen des Lebens und auch der Auferstehung Christi. Entsprechend wurden die Eier früher vorwiegend rot, der Farbe des Blutes und der Liebe, gefärbt. Das Färben selbst entsprang wahrscheinlich aus der Notwendigkeit heraus, die Eier zu Kennzeichnen: In der Fastenzeit durften auch keine Eier gegessen werden. Also mussten diese haltbar gemacht und gekocht werden. Zur Unterscheidung zwischen rohen und gekochten Eiern, fügte man dem Kochwasser Pflanzenteile zu, um die Eier zu färben.

Seit dem 12. Jahrhundert färbt man vornehmlich am Ostersamstag die Ostereier, um sie mit anderen Lebensmitteln in bunten Körben in der Kirche zu weihen. Die Farben sind dabei keinesfalls willkürlich gewählt. In einigen Regionen werden ihnen unterschiedliche Bedeutungen zugeordnet:

Rot: Opfertod Christi
Gelb: Wunsch nach Erleuchtung und Weisheit
Grün: Jugend und Unschuld
Blau: Unglück und Kälte
Orange: Kraft, Ausdauer, Ehrgeiz
Weiß: Reinheit

Es gibt übrigens einen simplen Trick, um zu erkennen, ob Eier noch frisch sind: Legen Sie diese in ein Glas mit kaltem Wasser. Frische Eier liegen auf dem Boden, schwimmt ein Ei nach oben, ist es verdorben!

Ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2022!

Liebe Freunde,

2021 war ein turbulentes Jahr mit viele Veränderungen, traurigen, schönen und sehr glücklichen Momenten.

Gemeinsam haben wir das Jahr 2021, das sich nach einem anstrengenden Jahr 2020 schon wieder als Jahr der „Nicht-Normalität“ herausgestellt hat, gemeistert. Trotz Lockdowns und Zugangsbeschränkungen konnten wir uns trotzdem an der frischen Luft gut aktivieren, amüsieren, Rennen und Touren fahren und auch tolle Erfolge feiern.

Trotz allen Umständen gab es viel Zusammenhalt und das ist es ein großartiges Zeichen der Solidarität!

TRAUER – Mit 88 Jahren ist am 26. April mein Vater an Corona verstorben. Ein toller Vater, gut drauf und soweit war er auch top fit. Aber oft kommt es anders im Leben als man denkt und in diesen oft ratlosen Momenten ist auch immer wer zur Seite der Trost spendet. Trotzdem ist es schwer!

Es gab aber auch ERFOLGreiche Momente. Der Radsport hat mic wieder in seinen Bann gezogen und der BVS Bayern, mit Franz Zissler, hat mich wieder angefixt und zu Höchstleitungen motiviert. Erst ein traumhaftes Trainingslager in Mallorca – wegen Corona ohne Kfz-Verkehr – und dann die ersten Rennen.

Erst Bronze bei der Europameisterschaft im Zeitfahren und den 4. Platz im Strassenrennen und abschließend seit mehr als 10 Jahren nach dem letzten Titel, wurde ich Bayerischer Meister im Einzelzeitfahren. Im Septempber belegte ich dann den 3. Platz bei der Bayer. Meisterschaft im Strassenrennen.

Am 09.07.2021 kollidierte ich mit einem Auto,  hatte trotzdem mal wieder viel Glück im Unglück. Wurde nie länger oder stark Krank, konnte anderen helfen und mein Leben genießen.

VERÄNDERUNGEN gab es auch.

Nach fast 21 Jahren wechselte ich den Job und beendete mein Tätigkeit als Werkleiter in Schäftlarn. Als eingfleischter Optimist hatte ich auch das richtige Händchen und fand etwas noch besseres. 😉 

Gibt es noch mehr?

Ja!! Am 21.10.21 war noch ein ganz besonderer Tag. HOCHZEIT!

An diesem Donnerstag heiratete ich mein tolles Mädel Manuela. „Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt!“

Der schönste Moment und das Highlight des Jahres 2021!

Es gab in dieser Zeit viele Menschen die mich unterstützt, mir in traurigen Momenten Trost gespendet und aber auch mit mir gefeiert haben. Dafür großen Dank. Danke, dass es Euch gibt!

Ich wünsche Euch und Euren Familien einen guten Rutsch in neue Jahr. Viel Schwung und Elan, Gesundheit und Glück sowie Erfolg für das neue Jahr 2022!

So und jetzt feiere ich meinen 55. Geburtstag und  fahre meinen letzten 100er in 2021!!!

 

Bleibt´s gsund!

Euer
Wolfgang (Lupo)

Ein Taler für Sacher zum Abschluss der Saison!

Bronzemedaille bei der Bayerischen Meisterschaft Straße

Am Samstag, den 25.09.2021, wurde in Schweinlang/Kraftisried der 20. Allgäuer Straßenpreis mit Paracycling-Rennen und Bayerische Meisterschaft ausgetragen.

Auf dem anspruchsvollen Rundkurs von 9,3 Kilometer mit 170 Höhenmeter erfolgte ein Gruppenstart der Klassen Senioren 4 und U19. Nur 1 Minute danach startete die Gruppe der Paracycler mit Wolfgang Sacher.

Bereits in der ersten Runde fuhren die Paracycler zur den Gruppen Senioren 4 und U19 auf. In de zweiten von 4 Runden attakierte Steven Warias, der bei den Paralympics in Tokio die Silbermedallie im Zeitfahren gewann, und setzte sich mit dem amtierenden Europameister der Klasse C5, Jakon Klinge, vom Feld ab. Sacher konnte an dem Anstieg mit teilweise 13 Prozent Steigung nicht folgen.

Nachdem die Gruppen Senioren 4 und U19 tendenziell im Sprint ihr Glück suchten, was aber aufgrund der Einarmigkeit Sachers Schwäche ist, nutzte er die Chance in der vorletzten Runde und setzte sich vom Hauptfeld ab.

Mit gut 1 Minute Rückstand hinter Steffen Warias und Jakob Klinge belegte Wolfgang Sacherden 3. Platz und gewann Bronze bei der Bayerischen Meisteschaft.

Ein krönender Saisonabschluss 2021!

Sacher wird bayerischer Meister

Treuchtlichen, 01.08.2021
Eigentlich hatte Wolfgang Sacher seine Teilnahme an den bayerischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren am vergangenen Sonntag in Treuchtlingen bereits abgeschrieben. Anfang Juli war der Paralympics-Sieger von 2008 beim Training in einen Verkehrsunfall verwickelt worden und musste mit Gehirnerschütterung, Abschürfungen und Prellungen sogar einige Tage im Krankenhaus verbringen. „Drei Wochen konnte ich gar nicht trainieren, daher war es lange Zeit gar nicht sicher, ob eine Rennteilnahme überhaupt möglich ist. Eine Woche vor der bayerischen Meisterschaft gab es dann aber das grüne Licht“, erzählt Sacher, der sich seit Wochen auf den Start gefreut hatte.

Mit den weiß-blauen Titelkämpfen verbindet der Sportler schließlich sehr gute Erinnerungen: Im vergangenen Jahr hatte er hier bei seinem Comeback nach neun Jahren Pause direkt die Silbermedaille gewonnen. „In diesem Jahr wollte ich dann natürlich noch einen draufsetzen – allerdings war es aufgrund der Verletzungen im Vorfeld natürlich fraglich, ob das funktionieren würde“, sagt der 54-Jährige, der erst im Juni bei den Europameisterschaften Bronze gewonnen hatte.

In Sachen Konkurrenz bekam es Sacher dabei unter anderem mit dem aktuellen Europameister Jakob Klinge zu tun, der als Favorit auf den 16 Kilometer langen Parcours ging. Auf der schnellen Strecke spielte Sacher gegenüber seinem 30 Jahre jüngeren Konkurrenten allerdings seine gesamte Erfahrung im Rennen alleine gegen die Uhr aus: Mit einer faktorisierten Durchschnittsgeschwindigkeit von 47 Kilometern pro Stunde nahm er Klinge stolze 30 Sekunden ab und raste somit zum weiß-blauen Titel – wohlgemerkt seinem ersten bayerischen Meistertitel seit der Saison 2010. „Das war natürlich eine Überraschung – gerade mit dem wenigen Training in Vorfeld. Manchmal passt es am Wettkampftag dann einfach“, freute sich Sacher dementsprechend über seinen ersten Sieg seit seinem Comeback.

Das nächste Saisonziel des Radsportlers ist nun die Tour Transalp, ein siebentägiges Etappenrennen über die Alpen, das von 26. September bis 2. Oktober stattfindet. Sacher wird dort gemeinsam mit dem Behindertenradsportler Erich Winkler, selbst mehrfacher Medaillengewinner bei den Paralympics, ein Team bilden.

Bronze bei der Europameisteschaft in Österreich!

Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Der erste internationale Auftritt nach 9 Jahren Wettkampfpause!

Einfach lesen: Pressebericht des Penzberger Merkur vom 10.06.2021

 

Frohe Weihnachten!

Liebe Freunde,
ein außergewöhnliches Jahr mit nie dagewesenen Herausforderungen neigt sich dem Ende zu. Uns allen fehlt unser „gemeinsamer“ Sport. Kaum bzw. in vielen Sportarten ist kein normales Training möglich – geschweige denn Wettkämpfe.

Den widrigen Umständen zum Trotz wünsche ich Euch und Eurer Familie friedvolle Feiertage und einen gesunden Start in ein dann hoffentlich erfolgreiches neues Jahr!

Bleibt alle gesund!

Euer

Tour-Transalp – Projektstart in 14 Wochen

DURCHS GROSSE AMPHITHEATER IN VERSTECKTE WINKEL

Dieses Jahr gebe ich mir eine besondere Herausforderung: Die Tour-Transalp 2020 mit 784 Kilometer und 17.795 Höhenmeter. In den nächsten Tagen folgen mehr Informationen, insbesondere auch zu meinem außergewöhnlichen Team-Partner!

Ein gutes neues Jahr!

Ich wünsche Euch …..

Bildschirmfoto 2013-01-01 um 17.38.28

Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und viele schöne Momente sollen Euch im neuen Jahr begleiten!

Euer
Wolfgang