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Biografie Wolfgang Sacher

Paralympics Peking – Tagebuch Teil 1

Begegnungen der kuriosen Art gibt es im Rahmen von Olympischen Spielen eigentlich fast immer – ich machte meine erste Bekanntschaft dieser Art bereits auf dem Hinflug zu den Paralympics nach China. Während des unangenehm strapaziösen 18-stündigen Flugs zwischen München, Moskau und Peking lernte ich Shunying Li kennen. Der Chinese lebt mit seiner deutschen Frau in Pähl, nahe Weilheim. Wie der Zufall will, besucht er gerade jetzt seine Familie in Peking.

Schnell freundete ich mich mit Li an und erzählte ihm meine besondere Geschichte: Ich berichtete von meiner Teilnahme an den Paralympics und seinem Traum, in Peking eine olympische Medaille zu gewinnen. Beeindruckt von meinen Schilderungen, beschloss Li kurzer Hand seine Pläne zu erweitern: Er will jetzt nicht mehr alleine seiner Familie einen Besuch abstatten sondern hat mir auch versprochen, bei meinen Wettkämpfen zuzuschauen und mich anzufeuern.

Auch für die Zeit nach Peking verabredete ich mich mit ihm: Ich werde Shunying Li daheim in Pähl besuchen. Gemeinsam werden wir dann mit einem Weißbier anstoßen: Auf unseren geheimsamen 18-Stunden-Flug, auf die Spiele in Peking und vielleicht auch auf eine Medaille.

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