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Biografie Wolfgang Sacher

Paralympics Peking – Tagebuch Teil 7

Drei erfolgreiche und vor allem spannende Wochen in China liegen hinter mir. Gestern habe ich mich noch einmal in das chinesische Leben hineingeworfen: Zusammen mit meinem Teamkollegen Erich Winkler und unserem Rad-Mechaniker Alberto Neri bin ich ein nicht-touristisches Stadtviertel von Peking abgelaufen. Im ersten Laden probierten wir natürlich gleich die landestypische Tracht an (siehe Foto).

Ich habe mir auch gleich ein echtes chinesisches Sakko schneidern lassen, das ich bei den Empfängen in der Heimat tragen will – natürlich goldfarben. Etwas später habe ich auch – wie in der letzten Folge der „Radschläge“ angekündigt – mein Versprechen eingelöst, eine Schlange zu essen. Auf dem dortigen Markt konnte man sich wirklich die exotischsten Lebewesen zubereiten lassen: Frösche, Schildkröten und eben auch Schlangen.

Drei Versuche habe ich gebraucht, bis ich ein solches glitschiges Getier aus einem der mit schleimigem Leben gefüllten Wassergefäße gefischt hatte. Etwas mulmig war mir dabei ja schon. Geschmeckt hat die Schlange aber erstaunlich gut – Erich und Alberto wollten seltsamerweise nichts probieren … Drei Stunden saßen wir  noch da, genossen unseren letzten Tag in Peking und ließen unser Erlebnis der Paralympics 2008 Revue passieren.

Heute geht es wieder zurück in die Heimat. Die Zeit hier in China ist wie im Flug vergangen. Sie war einfach viel zu kurz, um die zahlreichen Eindrücke zu verarbeiten. Einerseits ist es schade, dass jetzt alles vorbei ist. Andererseits freue ich mich aber auf zu Hause. Die Paralympics waren für mich eine unvergessliche Erfahrung, von der ich noch mein ganzes Leben lang zehren werde. Vielen Dank an alle, die mir von zu Hause aus die Daumen Gedrückt und mich mental auf meiner Jagd nach Medaillen begleitet haben. Ich hoffe, euch hat mein Tagebuch aus Fernost gefallen!

Euer Wolfgang Sacher

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