Meine Biografie
Biografie Wolfgang Sacher

Europacup Corrèze/Frankreich

Eine schöne Seite meines Sports ist, dass ich viel in der Welt herumkomme. Wenn es allerdings so hektisch abläuft wie mein Trip zum Europacup nach Frankreich,  macht es nicht ganz so viel Spaß. Um vier Uhr morgens brauchen wir von Manchester nach Frankfurt auf. Von dort aus ging es über Denzlingen bis nach Corrèze.Erst gegen2 1:00 Uhr kamen wir (das Manchester-Team) dort an. Ich fuhr mich trotz der einbrechenden Dunkelheit noch eine halbe Stunde lang locker. Nach so einer langen Reise sind die Beine besonders schwer. Das Straßenrennen und Zeitfahren in den nächsten beiden Tagen sollten noch schwer genug werden.

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Straßenrennen

nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich zusammen mit Tobi Graf und Werner die Strecke ab. Ein schwerer Kurs, den ich vom letzten Jahr – damals gewann ich – noch gut kannte.  Dennoch sollte mir die Runde liegen. Als ich zum Start rollte, war ich noch guter Dinge …

In Runde zwei allerdings war es vorbei mit meiner Lockerheit: Eine Panne warf mich weit zurück. Unser Mechaniker Uwe schaltete blitzschnell und wechselte mein Hinterrad aus. Mit eineinhalb Minuten Rückstand nahm ich die Verfolgung auf. Alleine gegen das Feld – ein Einzelzeitfahren.

Nach fast 20 Kilometern Alleinfahrt erreichte ich zu Beginn der letzten Runde tatsächlich noch das Feld. Dort ging es mir allerdings gar nicht mehr gut – ich war einfach nur kaputt. Dennoch konzentrierte ich mich auf den anstehenden Bergaufsprint. Mit einer vorderen Platzierung wollte ich mir eine gute Ausgangsposition für das morgige Zeitfahren sichern.

Mit letzter Kraft quälte ich mich trotz meiner Panne noch auf Rang fünf. Damit wurde ich bester Deutscher.

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Zeitfahren

Acht Sekunden musste ich auf den gestrigen Sieger gutmachen. Ich war mir vor dem Start nicht sicher, ob ich das schaffen würde. Die Strecke war schwer und die Beine taten sehr weh. Immerhin war es mein fünfter Wettkampf in Folge – fast wie bei einer Rundfahrt. Hinzu kam die enorme Hitze. Ich kämpfte fast bis zum Umfallen. Im Ziel erfuhr ich dann, dass es reichte. Um vier Sekunden hatte ich den Sieg geholt – ganz schön knapp!

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Damit holte ich mir auch den Gesamtsieg an diesem Europacup-Wochenende. Zwei Pokale, eine Medaille und ein Blumenstrauß waren ein tolles Mitbringsel für daheim!

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Bilder des Europacup-Wochenendes:

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