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Biografie Wolfgang Sacher

6. Etappe – Ponti de Legno nach Kaltern

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen startete das Peloton vor schneebedeckten Gipfeln auf die diesjährige Königsetappe. Nach zwei schweren Etappen im Vorwege folgte heute erneut ein Härtetest für die Teilnehmer: Über 140,77 Kilometer und 3.092 Höhenmeter galt es den Passo Tonale, das Brezer Joch, den Gampenpass und zuletzt den Missian zu bewältigen.

Andi und ich starteten wieder aus dem ersten Block. Die Beine waren gut und so waren wir schon am Tonale in einer vorderen Gruppe. Die Abfahrten waren waren für mich optimal und so konnten wir gut mithalten.  Nach gut 40 Kilometer hatte Andi dann einen Plattfuß am Hinterrad. Damit mussten wir die erste Gruppe ziehen lassen. Erst in der vierten gruppe ging es für uns weiter. Was auch bedeutete, dass wir Führungsarbeit leisten mussten.

Beim Anstieg zum Rumo attackierten wir und fuhren zur dritten Gruppe auf. Oben am Brezerjoch waren wir vorne dabei. Am Gampenpass konnten wir das Tempo noch anziehen. Die Abfahrt war auch für mich in Ordnung. Nach den letzten Tagen konnte ich aber weder Riegel noch Gel auf den letzten 30 Kilometern essen. Das war ein fataler Fehler!

Bei der Abfahrt von Prisan nach Nals, die mit 15 Prozent sehr steil war und sehr enge Kurven hatte, holten uns viele Fahrer wieder ein. Gut 15 Kilometer vor dem Ziel war dann für mich das rennen fast zu Ende. Die Hitze setzte mir so zu, dass ich Kreislaufprobleme bekam und ein paar Minute stehen bleiben musste. zudem fiel ich in den Hungerast. Keine Kraft mehr. Dan Andi, der mich die Kaltererhöhe noch hoch schob, erreichten wir nach 5:03 Stunden als 45 das Ziel.

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