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Biografie Wolfgang Sacher

Serbien – Snow Adventure Day 6

Hier habt ihr euern Schnee!

Heute um 8.30 Uhr verließen wir unser Hotel in Sisevac, um das Gebiet in West-Serbien zu erkunden. Insgesamt hatten wir eine Strecke von 300 Kilometer vor uns. Unser Guide Aleks hat für uns in diesem Streckenbereich einen Offroad-Strecke von insgesamt 40 Kilometer eingeplant.

Die Fahrt verlief ganz gut. Bei einigen Stadt- bzw. Dorfdurchfahrten hing dann schon mal eine geschlachtete Sau am Straßenrand!

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Unsere Offroad-Strecke begann mit einer Fahrt durch das Tolisniza Tal. Wunderschön schlängelten wir uns langsam und zügig in den Berg hinein. Von Schnee weit und breit keine Spur. Im Gegenteil: 19 Grad Aussentemperatur!

Sehenswert war natürlich alles. Aber was es bei uns im Mittelalter gab, ist hier noch aktuell. Kohle machen!

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Köhler bezeichnet einen in Deutschland nahezu ausgestorbenen Beruf, dessen Aufgabe es ist, Holzkohle herzustellen. Dazu wird Holz in einem Kohlenmeiler verschwelt. Der zugehörige Handwerksbetrieb nennt sich Köhlerei.

Die Köhlerei ist eine der ältesten Handwerkstechniken der Menschheit. Die Erkenntnisse aus der Köhlerei leisten bis heute einen Beitrag für die Lösung von Energieproblemen. Aufgrund ihrer geschichtlichen und kulturellen Bedeutung wurden das Köhlerhandwerk und die Teerschwelerei im Dezember 2014 in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland durch die Kultusministerkonferenz aufgenommen.

Die Offroad-Strecke führte uns auf den Cemerno mit 1.480 Höhenmeter. Lange war weit und breit kein Schnee in Sicht. Doch dann kam er so gewaltig, dass auch ein Optimus Prime einmal stecken blieb.

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Geht nicht gibts nicht. Und erst recht ein Optimus nicht! Seilwinde defekt. Wurscht, egal, er muss da hoch. Oben erwartete uns ein traumhafter Ausblick!

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Gleich zu Beginn der Weiterfahrt versenkte unser Guide Ales seinen Wagen im tiefen Pappschnee. Freischaufeln und Seilwinde dran. Dann ging es weiter. Noch 2 mal setzte Ales im Tiefschnee fest.
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Das für 15 Uhr geplante Mittagessen in Golijski Konaci gab es dann erst um 17 Uhr. Dafür war es sehr, sehr gut. Das beste Essen bisher!

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Gegen 19.30 Uhr erreichten wir dann unsere Unterkunft in Etnopoint Vranesa. Ein Traum! Schöne Blockhäuser und ein Restaurant mit offenem Kamin.

Das Abendessen wurde dann wegen dem sehr späten Mittagessen in flüssiger Form eingenommen! Wir war ein langer, spannender und lehrreicher Tag, der uns als Team forderte und uns noch mehr zusammen schweißte.

Alle Bilder auf: https://www.facebook.com/Paralympicsieger

 

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